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ACL: 6.000 Einsätze diesen Sommer
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Batterie ist häufigste Pannenursache
Zwischen dem 1. Juli und dem 31. August rückten die Pannenhelfer des ACL fast 6.000 Mal aus, um Mitgliedern auf der Straße zu helfen. Die Sommerbilanz zeigt: Gerade in der Hauptreisezeit ist schnelle und zuverlässige Hilfe gefragt, in Luxemburg ebenso wie im Ausland.
In Luxemburg verzeichnete der ACL für seine Mitglieder 2.270 Pannenhilfen und 3.298 Abschleppungen, insgesamt also 5.568 Einsätze. Ist von Anfang an klar, dass ein Fahrzeug abgeschleppt werden muss, wird direkt ein Abschleppfahrzeug geschickt. In allen anderen Fällen ist das Ziel, das Fahrzeug vor Ort wieder fahrtüchtig zu machen. In den Sommermonaten gelang dies in 96 % dieser Fälle.
Bei den häufigsten Pannenursachen liegt die Batterie mit 1.596 Fällen deutlich an erster Stelle. Es folgen Reifenprobleme mit 531 Fällen und Leistungsverlust mit 477 Fällen. In 242 Fällen sprang das Fahrzeug nicht an und 226 Einsätze waren auf einen und dem Unfall zurückzuführen. Dass die Batterie auch im Sommer mit Abstand die häufigste Ursache ist, überrascht die Techniker des ACL nicht. Hohe Temperaturen setzen insbesondere bereits geschwächten Batterien zu.
Zusammenfassung der Einsätze
| Pannenhilfen | Abschleppungen | Gesamt | |
| Luxemburg | 2.270 | 3.298 | 5.568 |
| Ausland | 183 | 225 | 408 |
| Gesamt | 2.453 | 3.523 | 5.976 |
Top 5 der Pannenursachen in Luxemburg und im Ausland
| Rang | Luxemburg | Einsätze | Ausland | Einsätze |
| 1 | Batterie | 1.596 | Reifen | 84 |
| 2 | Reifen | 531 | Batterie | 72 |
| 3 | Leistungsverlust | 477 | Motor | 35 |
| 4 | Startunfähigkeit | 242 | Leistungsverlust | 34 |
| 5 | Unfall | 226 | Lenkung | 21 |
Im Ausland liegt der Reifen vorn
Auch im Ausland war der ACL für seine Mitglieder im Einsatz. Insgesamt kam es zu 408 Einsätzen außerhalb der luxemburgischen Grenzen. In 183 Fällen konnte die Fahrt mit dem eigenen Fahrzeug fortgesetzt werden, 225 Mal war ein Abschleppen notwendig. Anders als im Inland waren Reifenprobleme mit 84 Einsätzen die häufigste Pannenursache. Dahinter folgen die Batterie mit 72 Fällen, 35 mal machte ein Motor Probleme, in 34 Fällen verursachte Leistungsverlust einen Stillstand und die Lenkung machte in 21 Fällen Probleme. Dass Reifenprobleme bei Fahrten im Ausland stärker ins Gewicht fallen, könnte auch mit den längeren Strecken während der Reisezeit zusammenhängen. Hohe Temperaturen, lange Autofahrten und eine hohe Beladung können Reifen zusätzlich beanspruchen.
Erstmals Teil der Road Patrol Alliance
In diesem Sommer beteiligte sich der ACL erstmals an der internationalen Road Patrol Alliance (RPA 2026). Vom 15. Juli bis 15. September arbeiten mehrere europäische Automobilclubs zusammen, um Urlaubern in stark frequentierten Reiseregionen Frankreichs und Norditaliens schneller helfen zu können.
Das Prinzip ist einfach: Die Pannenhelfer der teilnehmenden Clubs unterstützen sich dort gegenseitig, wo während der Ferienzeit besonders viele Reisende unterwegs sind. Ziel ist es, möglichst viele Fahrzeuge direkt vor Ort wieder flottzumachen und ein Abschleppen wenn möglich zu vermeiden.
Der ACL war insbesondere in der französischen Grenzregion in den Départements Meurthe-et-Moselle und Moselle im Einsatz. Gleichzeitig übernahmen Partnerclubs die Betreuung von ACL-Mitgliedern in ihren jeweiligen Regionen.
An der Road Patrol Alliance beteiligen sich neben dem ACL unter anderem der niederländischen ANWB, der belgische Touring, der deutsche ADAC, der italienischen ACI, der schweizer TCS, die britische AA sowie ARC France und ARC Poland.
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